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Verschärfte Einreisebedingungen in China


China hat seine Einreisebedingungen deutlich verschärft.


Einreise für Genesene

Für die Einreise in die Volksrepublik China müssen Reisende, die bereits an Covid-19 erkrankt waren, bzw. die positiv auf IgG-Antikörper getestet wurden, sich ab sofort mindestens drei Wochen vor Abflug einer Vorprüfung durch die chinesischen Auslandsvertretungen unterziehen.

Dabei müssen ein Röntgenbild oder Lungen-CT sowie zwei maximal drei Tage alte, im Abstand von 24 Stunden durchgeführte Nukleinsäure-Test vorgewiesen werden. Zusätzlich muss eine Reisepasskopie und eine deutsche Meldebescheinigung eingereicht werden.

Ist diese Vorprüfung erfolgreich verlaufen, müssen sich die Reisenden in eine 14-tägige Vorabisolation begeben, die in einem speziell hierfür bereitgestellten Formular protokolliert werden muss.

Nun kann 48 Stunden vor Abflug der erforderliche QR-Code heruntergeladen werden, indem alle aus den vorherigen Prüfungen erhaltenen Dokumente hochgeladen wurden.

Trotz negativer PCR- und IgM-Antikörpertests und grünem QR-Code werden Genesene bei Einreise in sofortige mehrwöchige Krankenhausquarantäne überführt und weitreichenden Untersuchungen unterzogen. Dies kann auch Personen betreffen, die aufgrund einer unentdeckten Erkrankung an Covid-19 noch Antikörper aufweisen oder die mit demselben Flug eingereist sind wie eine Person, die zum Beispiel im Anschluss positiv auf Covid-19 getestet wird.


Einreise allgemein

Im Allgemeinen gilt für deutsche Staatsbürger eine Einreisesperre nach China. Visa werden nur unter bestimmten Voraussetzungen (z.B. zur Durchführung „notwendiger wirtschaftlicher, technologischer und sonstiger Vorhaben) an einen eingeschränkten Personenkreis erteilt. Um ein Visum zu beantragen, muss bei einer zuständigen chinesischen Lokalbehörde eine sogenannte „PU-Einladung“ eingeholt werden. Informationen hierzu bietet auch das chinesische Außenministerium.

Reisen nach China sind grundsätzlich nur per Nonstop-Flug möglich. Transitreisen mit Deutschland als einzigem Zwischenhalt können nur angetreten werden, wenn im Abflugland keine Direktverbindungen nach China bestehen. Staatsangehörige aus Nicht-EU-Staaten, die sich dauerhaft in Deutschland aufhalten, müssen bei der Beantragung des "Health Declaration Certificate" ein deutsches Visum, einen Aufenthaltstitel oder eine Anmeldebestätigung aus Deutschland vorlegen.

"Der zwingend für die Abreise benötigte Green Code wird vom Konsulat im Abflugland nicht erteilt, wenn die Reisenden nicht über den Pass oder zumindest über einen Aufenthaltstitel dieses Landes verfügen", erläutert Alexander Langhans, Chef von Visumpoint. "Die Konsulate in Deutschland wiederum erteilen diesen QR-Code für Abflüge aus dem Ausland nicht, weil es Direktverbindungen von Deutschland nach China gibt. Nur wenn es diese direkten Routen nicht gibt, kann der QR-Code im Abflugland beantragt werden."

Von allen Fluggästen, die nach China einreisen, werden negative PCR- und IgM-Antikörper-Testergebnisse verlangt, die beide im selben Konsularbezirk der chinesischen Botschaft ausgestellt sein müssen. Die Tests müssen über venös entnommenes Blut erfolgen und dürfen maximal 48 Stunden vor Abflug durchgeführt worden sein.

Die entsprechenden Zertifikate darüber müssen sowohl den Namen des Getesteten als auch die Anschrift der Teststelle und die Art der Blutprobe maschinenschriftlich enthalten.


Transitflüge

Bei Transitflügen nach China müssen die beiden genannten Tests jeweils im Ursprungsland und nochmals im Transitland durchgeführt und jeweils innerhalb von 48 Stunden vor Ab- und Weiterflug bei der lokalen chinesischen Auslandsvertretung ein grüner QR-Code eingeholt werden. Die Gültigkeitsdauer des QR-Codes beträgt 48 Stunden ab Durchführung des Tests. Dabei ist der Zeitpunkt der Testdurchführung, nicht der des Ergebnisses relevant.

Außerdem muss auf der Website des chinesischen Zolls eine Gesundheitserklärung abgegeben werden. Dabei ist die Nutzung eines mobilen Endgeräts mit Scan-Funktion empfehlenswert.


Einreise für Geimpfte

Bereits geimpfte Reisende sind den gleichen Anforderungen unterworfen. Zusätzlich ist die Impfbescheinigung beziehungsweise der Impfpass hochzuladen. Diese müssen folgende Angaben enthalten: Name, Geschlecht, Geburtsdatum, Bezeichnung des Impfstoffes, Datum der ersten und zweiten Impfung, Unterschrift und Anschrift der impfenden Stelle.


Alle aus dem Ausland einreisenden Personen werden, unabhängig von ihrer Nationalität, an dem Erstankunftsort auf Covid-19 getestet und müssen sich in eine mindestens 14-tägige, oft auch dreiwöchige Quarantäne in zentralen Einrichtungen begeben. Gegebenenfalls wird zusätzlich nach Einreise an manchen Flughäfen (z.B. Shanghai – ggf. sollte über einen anderen Flughafen eingereist werden) auch noch ein Bluttest (IgM und IgG) durchgeführt.

Je nach Provinz des innerchinesischen Zielorts kann es davon abweichende Quarantäne-Regelungen geben. Die Kosten für Quarantäne-, Test- und sonstige Maßnahmen müssen selbst getragen werden.


Weitere infektionsrechtliche Maßnahmen für Bewegungen von Ausländern innerhalb Chinas werden in den Provinzen, Städten, Stadt- und Wohnbezirken sehr unterschiedlich und uneinheitlich gehandhabt; sie sind regelmäßig kurzfristigen Änderungen und Anpassungen unterworfen.


(Quelle: fvw)


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