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Ab Januar kein Ticketverkauf im Zug mehr


Ab Januar wird ein Ticketkauf in ICE oder IC Zügen der Deutschen Bahn nicht mehr möglich sein. Zur Zeit kann dieser noch für einen Aufpreis von 17 Euro genutzt werden. Zukünftig müssen Tickets jedoch bis zehn Minuten nach Abfahrt per App gekauft werden – ansonsten fällt der doppelte Fahrpreis an, mindestens jedoch 60 Euro.

Im schlimmsten Fall berechnet die DB den doppelten Flexpreis für die gesamte Zugverbindung, was ein „erhöhtes Beförderungsentgelt“ zwischen 250 und 300 Euro sein kann.

Laut DB sei davon nur ein Prozent aller Fahrgäste betroffen. Reisende könnten weiterhin in Reisezentren, an Automaten, über die DB-Webseite, per DB Navigator am Handy und per Telefon mit Postversand vorab Tickets für den Fernverkehr kaufen.

Nur Schwerbehinderte könnten ihre Fahrkarten weiterhin beim Zugpersonal kaufen und würden ab Ende 2022 dafür nachträglich eine Rechnung bekommen.

Ziel der Maßnahme ist zum einen eine Kosteneinsparung bei Schulungen und Ausstattungen des Zugpersonals und zum anderen die Verringerung der Anzahl an Schwarz-Fahrern.

Ein mögliches Problem besteht dabei in der Mobilfunkverbindung. Wenn diese im Kontrollabschnitt nicht ausreichend abgedeckt ist oder das W-Lan an Bord nicht funktioniert, müssen die Fahrgäste auf Kulanz hoffen, ihr Ticket auch nach der 10-Minuten-Frist noch online kaufen zu können.
 

(Quelle: Reise vor 9)

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