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Travel Risk Management: Sicherheitsrisiken im kommenden Jahr


International SOS, einer der führenden Sicherheitsdienstleister, hat zum Thema Travel Risk Management neue Zahlen und eine interaktive Karte herausgebracht.

Folgende länderspezifische Veränderungen gebe es zum Vorjahr:

  • In Afrika wurden die folgenden Länder in Bezug auf Reisesicherheit hochgestuft: Libyen, Kongo, Mosambik, Burkina Faso und Grenzgebiete.
  • In Mittelamerika gelten Honduras und Belize als risikoreicher.
  • Nicaragua und Teile Mexikos sind dagegen heruntergestuft worden.

Zu den sichersten Ländern zählen u.a. Finnland, die Schweiz, Slowenien und Norwegen.

Bei der Bewertung der Länder spielen allerdings nicht nur gesellschaftspolitische Faktoren eine Rolle. Auch gesundheitliche Punkte sind entscheidend. So wurden für die Erstellung der Karte auch Themen wie Gesundheits- und Rettungssysteme, Verfügbarkeit von Medikamenten und die Verbreitung von Infektionskrankheiten betrachtet. Laut International SOS kämen Schlaganfälle, Herzinfarkte und Thrombosen auf Reisen deutlich häufiger vor als Terrorakte.

In den letzten Jahren gab es aber auch deutliche Verbesserungen der Gesundheitssysteme z.B. in der Türkei, in Tunesien und Marokko.

Für 2020 rechnen die Experten mit tendenziell mehr Naturkatastrophen, allerdings ließen sich die gefährdeten Gebiete schwer bestimmen. Politisch kommt zum Beispiel die Präsidentenwahl in den USA auf uns zu, wodurch es zu Unruhen kommen kann. Außerdem ist die Gefährdung durch islamistische Gruppierungen immer noch ein aktuelles Thema.

Die vier relevantesten Faktoren für die Notwendigkeiten einer Reiseänderung seien jedoch folgende:

Faktor   aktuell   Vorjahr
1. Sicherheitsbedrohungen   68 %   45 %
2. Zivile Unruhen   52 %   38 %
3. Geopolitische Unruhen   52 %   32 %
4. Naturkatastrophen   51 %   36 %



Außerdem sei die Wahrscheinlichkeit der folgenden Punkte gestiegen, eine Reise negativ zu beeinflussen:

Faktor   aktuell   Vorjahr
1. Epidemien   31 %   12 %
2. Infektionskrankheiten   35 %   18 %
3. Inhaftierung und Entführung   29 %   12 %



(Quellen: Spiegel online, BizTravel)

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