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Kein Ticketverkauf mehr in Zügen der Deutschen Bahn


Ab 2022 wird der Ticketverkauf in Fernzügen der Deutschen Bahn eingestellt. Alternativ muss die Fahrkarte vor Fahrtantritt online oder am Automaten erworben worden sein. Bleibt dafür keine Zeit mehr, muss das Ticket innerhalb von zehn Minuten nach Fahrtantritt über Laptop oder Handy gekauft werden.

Laut Ehrenvorsitzendem des Fahrgastverbands Pro Bahn, Karl-Peter Naumann, betreffe die neue Regelung „vor allem Geschäftsleute, denen es auf das Geld nicht ankommt und die zwei Handys dabeihaben.“ Diese Reisenden sollten kein Problem damit haben, ihr Ticket im Zug online nachzulösen. Die meisten übrigen Kunden buchten längere Zeit im Voraus, um die günstigeren Spar- und Supersparpreistickets nutzen zu können. Der Ticketkauf während der Fahrt ist dagegen vergleichsweise teuer, da hier nur noch der kostenintensivere Flexpreis zur Verfügung steht und 17 € Bordzuschlag fällig werden.

"Der Ticketkauf an Bord soll einfacher, preiswerter und digitaler werden", teilte die Bahn mit.
Laut der Deutschen Bahn wurden in den letzten Jahren nicht mal ein Prozent der Fahrkarten im Zug verkauft – im Nahverkehr und in S-Bahnen ist dies grundsätzlich nicht möglich. "Das kostet viel Zeit, die für andere Service-Aufgaben fehlt", sagt Naumann. "Fragen etwa zu Anschlusszügen zu beantworten ist wichtiger, als Tickets zu verkaufen."


(Quelle: Tagesschau.de)

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