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Fluggesellschaften dürfen bei Umbuchung einen Aufpreis verlangen


Nach einem rechtskräftigen Urteil des Oberlandesgerichts Köln dürfen Airlines einen Aufschlag zu dem ursprünglichen Ticketpreis verlangen, wenn ein Flug aufgrund von Corona gestrichen und dann vom Kunden auf einen deutlich späteren Zeitpunkt umgebucht wird.

In dem konkreten Fall (AZ: 6 U 127/20) wurden die für März und April 2020 geplanten Lufthansa-Flüge zweier Passagiere aufgrund der durch COVID-19 geltenden Reisebeschränkungen annulliert. Die Kunden wollten ihre Flüge stattdessen im Juli und Dezember 2020 antreten, mussten hierfür jedoch einen Aufpreis an die Airline zahlen. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hatte anschließend erfolgreich vor dem Kölner Landgericht gegen diese Vorgehensweise geklagt. Die Deutsche Lufthansa hingegen ging in Berufung und bekam vor dem Oberlandesgericht Köln Recht.

Als Begründung wird auf die europäische Fluggastrechte-Verordnung verwiesen, die so auszulegen sei, dass für eine kostenfreie Umbuchung ein eindeutiger zeitlicher Bezug zur ursprünglich geplanten Reise bestehen müsse. Die Airline müsse kein beliebiges kostenfreies Umbuchungsrecht, z.B. auf einen Flug zur Hochsaison, gewähren.


(Quelle: Reise vor 9)

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