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Daten von Suppliern allein sind nicht ausreichend


Für die meisten Einkäufer von Reiseleistungen sieht die Realität so aus: Sie gehen an den Verhandlungstisch, gewappnet nur mit den Daten der Supplier, mit denen sie einen Vertrag abschließen wollen.

Das muss sich ändern, findet Lexi Honohan von Advito. Sie ist Senior Director für Intelligence & Analytics, dem neuesten Geschäftsfeld von BCD Travel. Ihr Team berät Unternehmen darin, welche Datenströme erfasst und wie die Ergebnisse genutzt werden sollten. Hier ist eine Liste ihrer bevorzugten Quellen:

  • Daten und Analysen des Geschäftsreiseunternehmens, z. B. aus der DecisionSource®-Plattform von BCD Travel
  • Kreditkarten- und Reisekostendaten
  • Audits der Hotel- und Preisverfügbarkeit
  • Performance der Fluggesellschaft
  • Daten zu den Erfahrungen der Reisenden aus Umfragen und Buchungstrends
  • Daten zum Personal des Unternehmens
  • Finanzdaten des Unternehmens
  • Daten aus dem Vertrieb zum Kundenbeziehungsmanagement
  • und natürlich Supplier-Daten

Die Erkenntnisse, die aus diesen kombinierten Datenströmen gewonnen werden können, sind viel umfassender als die, die allein aus den Daten der Supplier stammen, erläuterte Honohan vor kurzem in einem Artikel in Business Travel News.

Diese Daten geben einem Travel Manager die spezifischen Informationen, die er braucht, um mit einem Supplier in Verhandlung zu treten und zu sagen: „‚Sie haben Ihre Flüge in diesem Markt in 15 % der Fälle storniert‘ oder ‚Unsere Reisenden wissen, dass Ihre Fluggesellschaft jedes Mal den Flug storniert, wenn es ein Problem mit dem Wetter gibt‘. Zu einem Hotelanbieter würde er z. B. sagen: ‚Unsere Raten sind in 70 % der Fälle nicht verfügbar‘“, erklärte Honohan gegenüber BTN.

Laut Marwan Batrouni, Hotelexperte bei BCD Travel, ist es wichtig, nach dem Abschluss der Verhandlungen dafür zu sorgen, dass das, was vereinbart wurde, auch tatsächlich umgesetzt wird.

Das lässt sich am besten verwirklichen, wenn man Informationen hat, die über die von den Hotels zur Verfügung gestellten Daten hinausgehen. So sollen Hotels beispielsweise den Reisenden die vereinbarten Raten und Zimmer zur Verfügung stellen. Das geschieht jedoch nicht immer sofort. Deshalb rät Batrouni Reisekäufern, so früh wie möglich Audits zur Verfügbarkeit von Hotelraten und -zimmern durchzuführen. „Sonst könnte es mehrere Monate dauern, bis Fehler bei der Verfügbarkeit von Hotelraten und -zimmern in den Supplier-Daten auftauchen“, sagte er.

BCD hat Erstaudits analysiert und diese Analyse zeigt, dass bis zu 30 % der Unternehmensraten nicht pünktlich geladen werden. „Wenn Sie darauf warten, dass Sie dies aus den Daten des Hotelanbieters erfahren, entgehen Ihnen monatelange Einsparungen“, erläutert Batrouni, „und Ihre Reisenden erhalten nicht die Hotelzimmer, die sie verdienen“.


(Quelle: move online, Juni 2018)

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