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Geht es mit den Flugverspätungen und -ausfällen so weiter?


Derzeit kommt es im Flugverkehr immer wieder zu Flugzeitänderungen, Verspätungen oder vollständigen Flugausfällen. Aus Direktflügen werden Umsteigeverbindungen und die eigentlich gebucht Airline ist gar nicht die, mit der man im Endeffekt fliegt. Die Passagiere sind somit mittlerweile ziemlich verärgert.


Aber woran liegt das und wird sich zukünftig eine Besserung ergeben?

Den Ursprung bildet immer noch Air Berlin. Zwar ist die Insolvenz nun schon fast ein Jahr her, der Markt hat sich aber noch längst nicht erholt.

Innerhalb eines Jahres hat Eurowings fast die Hälfte der ehemaligen Air Berlin Flugzeuge übernommen und seinen Flugplan von 140 Zielen auf 210 ausgebaut.
Easyjet wiederum hat sich die meisten Berlin-Routen der insolventen Fluggesellschaft gesichert. Es ist jedoch für beide Airlines schwierig, mit diesem Wachstum umzugehen.
So entstehen durch fehlende Crews oder zu wenig Flugzeuge Engpässe, die in Verspätungen und Flugausfälle resultieren.

Ferienflieger wie Condor und TUIfly haben es jedoch nicht besser. Nachdem Laudamotion den Zuschlag zur Übernahme von Air Berlin-Fliegern und -Crews bekam, übernahm Condor als Partnerfluglinie und Dienstleister operationelle Funktionen von Laudamotion. In der Folge erhielt Ryanair 70% an Laudamotion, setzt jedoch wie gewohnt auf seinen Sparkurs, was auch die Gehälter der Piloten angeht. Dadurch entstehen immer wieder Streiks und somit ebenfalls Verspätungen und Annullierungen.

Mit den hinzukommenden Fluglotsen-Problemen ist dann das Chaos in der Luftfahrt perfekt. Der aktuell rasant wachsenden Anzahl von Fluggästen sind weder die Airlines, noch die Flugsicherung oder die Flughäfen gewachsen.

Und dann sind da noch die Flugkosten. Aufgrund von gestiegenen Kerosinpreisen erhöhen auch die Fluggesellschaften ihre Preise und die Flugtickets werden teurer.

Passagiere müssen folglich Verspätungen, Ausfälle oder Umbuchungen ihrer Flüge in Kauf nehmen und das zu höheren Kosten. Da bleibt nur die Hoffnung, dass sich der Markt wieder etwas beruhigt und der Flugverkehr zum normalen Betrieb zurückfindet.


(Quelle: Business Traveller, fvw, Juli 2018)

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