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Nachtzuglinien durch Deutschland im Überblick


Nachdem die DB 2016/17 das Geschäft mit den Nachtzügen aufgegeben hatte, gibt es u.a. dank den Österreichischen Bundesbahnen derzeit mindestens 16 Nachtzuglinien, die Deutschland durchlaufen. 40 Prozent der Strecken ab Hamburg, Berlin, Düsseldorf und München werden von der ÖBB Nightjet bedient, während einige deutsche Städte zudem an die ungarische MAV, die kroatische HZPP und die russische RZD angebunden sind.

Aufgrund der derzeitigen Klimadiskussion gewinnen Nachtzüge gegenüber dem Flugverkehr immer mehr an Bedeutung. ÖBB-Chef Andreas Matthä sagt dazu: „Wir verursachen 30-mal weniger CO2 als der Flieger“, auch wenn eine Fahrt oft deutlich länger dauert als ein Flug. 

Unter Umständen kann sich ein Geschäftsreisender durch die Fahrt in einem Nachtzug eine Hotelübernachtung sparen, da jedoch seit einem Urteil des Bundesgerichtshofs im Jahr 2018 die Reisezeit grundsätzlich als Arbeitszeit gilt, ist diese Ersparnis wieder hinfällig. Hinzu kommen die eigentlichen Fahrtkosten. Auf Geschäftsreisen will man meist ungestört seine Ruhe haben, sodass ein Einzel-Privatabteil empfehlenswert ist. Dieses beginnt preislich bei 140 €, kann sich durch eine Liegemöglichkeit aber noch deutlich nach oben steigern. Hier muss dann im Einzelfall abgewägt werden, ob sich die Fahrt preislich rentiert. Anders verhält es sich wiederum, wenn sich beispielsweise zwei bis drei Mitarbeiter einer Firma ein Abteil teilen können.

Dieses wird ab 2022 von der ÖBB auch mit neuen Zuggarnituren ausgestattet und auch mehr Schlafwagenplätze werden entstehen.

Auch im Streckennetz gibt es Veränderungen: Seit diesem Jahr wird die Route Wien–München–Brüssel bedient und Ende 2020 folgt Wien–München–Amsterdam. Außerdem kommen Strecken wie Hamburg–Stockholm, Zürich–Barcelona und Berlin–Brüssel hinzu.

Grundsätzlich sind lange Strecken für Nachtzugverbindungen nötig, die innerhalb von Deutschland nur geringfügig vorkommen. Außerdem bieten bereits die ICE-Verbindungen tagsüber diverse Routen an.


Derzeit stehen folgende Nachzuglinien zur Verfügung:


Berlin–Bratislava–Budapest (ungarische Bahn MAV)
Berlin–Zürich (ÖBB Nightjet)
Berlin–Przemyśl (polnische Bahn)
Berlin–Breslau–Wien (ÖBB Nightjet)
Berlin–Frankfurt (Süd)–Paris (RZD)

Düsseldorf–Köln–Frankfurt–Linz–Wien (ÖBB Nightjet)
Düsseldorf–Köln–Frankfurt–München Innsbruck (ÖBB Nightjet)

Frankfurt (Süd)–Berlin–Warschau–Minsk–Moskau (RZD)

Hamburg–Hannover–Wien (ÖBB Nightjet)
Hamburg–München–Innsbruck (ÖBB Nightjet)
Hamburg–Zürich (ÖBB Nightjet)

München–Salzburg–Wien–Budapest (ungarische Bahn MAV)
München–Brüssel (ÖBB Nightjet)
München–Amsterdam (ÖBB Nightjet, ab Ende 2020)
München–Zagreb (kroatische Bahn HZPP)
München–Rijeka (kroatische Bahn HZPP)
München–Bologna–Florenz–Rom (ÖBB Nightjet)
München–Mailand (ÖBB Nightjet)
München–Venedig (ÖBB Nightjet)


Eine Übersichtsgrafik können Sie hier herunterladen.


(Quelle: BizTravel, Bahn.de)


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