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Lufthansa testet Gesichtserkennung beim Boarding


Die Luftfahrtallianz Star Alliance hat das Ziel Passagiere zukünftig nur per automatischer Gesichtserkennung abzufertigen, sodass eine Bordkarte überflüssig wäre.

Im Laufe des Jahres möchte die Lufthansa die neue Technik in München testen. Statt des Codes auf der Bordkarte wird dann das Gesicht des Reisenden gescannt – bei der Gepäckabgabe am Check-In-Schalter, bei den Sicherheitskontrollen, am Lounge-Eingang und schließlich beim Boarding.

Ziel ist es, dass Passagiere ihre Hände frei haben und sich angenehmer auf dem Flughafen bewegen können. An allen Orten, an denen bisher das Vorzeigen der Bordkarte nötig war, soll zukünftig nur noch eine Gesichtserkennung stattfinden. Dadurch sollen die Abläufe am Flughafen schneller und effizienter werden. Wie viel Zeit sich dadurch einsparen ließe, könnte man aber erst nach dem Test in München feststellen. Bei einem erfolgreichen Ergebnis, könnte die Gesichtserkennung auch an anderen deutschen Flughäfen eingesetzt werden.

Ein Hersteller für die Technik sei mit dem japanischen Elektrokonzern NEC bereits gefunden, auf ein genaues Produkt wurde sich jedoch noch nicht geeinigt.

Bisher befindet sich dieses System noch im Anfangsstadium, jedoch möchte es die Star Alliance zukünftig bei allen 26 Mitgliedern des Zusammenschlusses einsetzen.

Das Thema Datenschutz ist hierbei natürlich auch von großer Bedeutung, da die ermittelten Daten nicht, wie bei dem biometrischen Verfahren bei den Passkontrollen, in staatlichen Organisationen gespeichert, sondern der Star Alliance als privatem Unternehmen zur Verfügung gestellt werden. Fest steht bisher, dass sich die Fluggäste entscheiden können, ob sie die Gesichtserkennung nutzen möchten oder nicht. In einer App sollen sie die Möglichkeit bekommen, ihre Wahl im Vorhinein festzulegen. Die persönlichen Daten wären dann an das jeweilige Kundenprofil gebunden.


(Quelle: Süddeutsche Zeitung)

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