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Wie Sie WLAN an Bord sinnvoll nutzen


WLAN an Bord von Flugzeugen erhöht die Produktivität von Reisenden. Auf der anderen Seite birgt die Nutzung auch Sicherheitsrisiken für Unternehmen. Mit den Tipps von unseren Sicherheitsexperten schützen Sie Ihre persönlichen Daten und die vertraulichen Informationen Ihres Arbeitgebers.

Verfügbarkeit von WLAN an Bord
In den letzten Jahren hat die Anzahl der Fluggesellschaften, die WLAN an Bord anbieten, deutlich zugenommen. Weltweit sind bereits etwa 43 % der verfügbaren Sitzplatzkilometer (ASK) an Bord mit WLAN ausgestattet. Fast alle Fluggesellschaften bieten jetzt eine stabile Internetverbindung in zumindest einem Teil ihrer Flugzeuge an, hauptsächlich auf Interkontinentalflügen. Das besagt eine aktuelle Studie von Routehappy.  Bis 2022 soll sich die Zahl der kommerziellen Flugzeuge, die WLAN anbieten, von derzeit rund 5.243 auf 14.419 fast verdreifachen. Möchten Sie wissen, wie das aktuelle Angebot aussieht? Dann steht Ihnen diese Infografik als Download zur Verfügung.

Kosten & Sicherheit
Standardmäßiges WLAN an Bord ist mit großen Kosten für die Fluggesellschaften verbunden, die diese an die Reisenden weitergeben. Der Preis für WLAN im Flugzeug variiert stark von Airline zu Airline. Einige bieten den Service kostenlos an, bei anderen kostet er €4,50 pro Stunde oder bis zu €45 für 150 MB. Infomieren Sie sich vor dem Flug bei Ihrer Fluggesellschaft über die anfallenden Kosten.

Neben den zusätzlichen Kosten gibt es außerdem einige Sicherheitsrisiken. Ohne die richtigen Vorsichtsmaßnahmen können sich Hacker Zugang zu Kundendaten, vertraulichen Geschäftsdaten und persönlichen Informationen verschaffen. „Geschäftsreisende sind sich der großen Risiken nicht bewusst, die ein offenes WLAN-Netzwerk für die Organisation darstellt, für die sie arbeiten. Sie riskieren es, ihre Computer mit Viren und Malware zu infizieren, die von anderen Benutzern im Netzwerk verbreitet wurden“, erläutert Frank Schuchard, Information Security Officer bei BCD Travel. „Das Unternehmen riskiert den Verlust persönlicher und vertraulicher Informationen. Und auf den ersten Hackerangriff können weitere Angriffe auf Systeme und Daten folgen. Das kann zu Sabotage und Reputationsverlust führen.“

Zum Glück gibt es einige einfache Vorkehrungen, die jeder Geschäftsreisende treffen kann, um seine Mobilgeräte und damit das Firmennetzwerk zu schützen:

  • Treffen Sie Schutzvorkehrungen: Installieren Sie ein Anti-Virus-Programm und eine Firewall.
  • Wenn Sie Ihr Gerät mit einem Netzwerk verbinden, sollten Sie sich vergewissern, dass die Verbindung sicher ist. Nutzen Sie eine verschlüsselte Verbindung oder eine VPN-Verbindung. Achten Sie darauf, keine kostenlose VPN-Verbindung zu nutzen, da auch hier die Gefahr besteht, dass jemand Zugriff auf Ihre Daten hat.
  • Sorgen Sie dafür, dass tragbare Geräte, die von Ihrem Unternehmen gemanagt werden, Compliance-Updates zu Sicherheitsrichtlinien erhalten.
  • Sichern Sie regelmäßig die Daten auf Mobilgeräten.


Technologie
Es dauert etwas, bis Fluggesellschaften WLAN anbieten können. Das liegt unter anderem an den technologischen Herausforderungen. Es gibt zwei Möglichkeiten, WLAN an Bord einzurichten:

  • Zwischen Flugzeug und Land: Das Flugzeug empfängt Signale von auf dem Boden stationierten Mobilfunkmasten. Nutzer im Flugzeug können ihre Geräte an das Internet anschließen. Allerdings gibt es hier Probleme mit der Signalverbindung beim Überfliegen des Meeres oder von Gebieten, wo sich die Reichweiten von Mobilfunkmasten nicht überlagern.
  • Ku-Band/Ka-Band: Diese satellitengestützte Option, die ähnlich wie eine Satellitenschüssel auf dem Dach funktioniert, muss auf den sendenden Satelliten ausgerichtet werden. Das Flugzeug hat einen Router an Bord, an den sich jeder Reisende anschließen kann.

Also dann: Lehnen Sie sich zurück, entspannen Sie sich und genießen Sie Ihren (Online-) Flug.


(Quelle: moveonline, April 2018)



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