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Wird die Nutzung der USB-Anschlüsse im Flieger bald kostenpflichtig?


Bei den meisten Fluggesellschaften ist die Nutzung der USB-Anschlüsse z.B. zum Laden des Smartphones noch kostenlos. Das könnte sich aber bald ändern. Zwei Branchenriesen haben schon einmal den Anfang gemacht.

Die meisten Airlines bieten ihren Passagieren die Nutzung der USB-Buchse kostenlos an oder haben eine solche gar nicht erst eingebaut. Eine Ausnahme bildet Scoot, die Billigtochter von Singapore Airlines. Sie verlangt 7,70 € von den Passagieren, wenn sie die USB-Buchse an ihrem Sitzplatz nutzen möchten. Nun ziehen auch zwei Branchenriesen nach, indem sie mit ihren Neuerungen Fluggesellschaften dazu ermutigen, die Nutzung von USB im Flieger kostenpflichtig zu machen.

Airbus hat vor Kurzem neue USB-Buchsen vorgestellt, die sich ein- und ausschalten lassen. Das System nennt sich Smart Power und lässt den Fluggästen die Wahl, sich gegen Aufpreis die eigene USB-Buchse freischalten zu lassen oder darauf zu verzichten. Das soll bereits bei der Buchung möglich sein oder auch erst direkt im Flieger per App.

Die Vorteile für die Airlines liegen dabei in den folgenden Punkten:

  • Da die Buchsen nachträglich einbaubar wären, könnten die Airlines ihren Passagieren auch in den Fliegern einen besonderen Service bieten, die bisher noch über keine USB-Buchsen verfügen
  • Fluggäste könnten ihre eigenen Geräte mitbringen und ein Bildschirm an jedem Sitz wäre zukünftig nicht mehr nötig
  • Steigerung der Nebeneinnahmen

Neben Airbus hat auch Lufthansa Technik eine kostenpflichtige USB-Variante vorgestellt. Diese könnte in die Bedieneinheit über den Passagieren eingebaut werden und die nichtgenutzte Energie der Leselampen für sich nutzen. So hätten die Airlines keinen zusätzlichen Stromverbrauch, würden aber dennoch Nebeneinnahmen generieren. Auch könnten sie daran sparen, dass keine zusätzliche Installation der USB-Buchen nötig wäre.

Es ist also möglich, dass zukünftig auch vermeintliche Standardservices für Fluggäste kostenpflichtig werden.


(Quelle: Aerotelegraph, April 2019)

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