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Flüge zwischen Großbritannien und der EU nicht vom Brexit betroffen


Der geplante Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union sorgt nach wie vor für große Unsicherheit, aber am Flugverkehr wird sich nichts ändern. Das Europäische Parlament hat neue Verordnungen verabschiedet, die es britischen Airlines erlauben, bis März 2020 weiter in der EU zu operieren, selbst wenn es zu einem No-deal-Brexit kommt.

Britische Airlines können in den EU-Ländern landen und den EU-Luftraum nutzen. Der britische Verkehrsminister Chris Grayling hat versprochen, dass diese Regelungen auch für EU-Airlines gelten.

EU-Airlines wie Ryanair dürfen bis zum 27. Oktober 2019 Inlandsflüge innerhalb Großbritanniens durchführen. Das Europäische Parlament wies umstrittene Vorschläge zur Begrenzung der Flüge zwischen Großbritannien und der EU auf dem Niveau des Sommers 2018 zurück. Das Codesharing für bestehende Services wird fortgesetzt.

Wenn Großbritannien und die EU einem Brexit-Deal zustimmen, sollte die Übergangszeit bis 2020 sicherstellen, dass die Reisen in den nächsten 18 Monaten wie gewohnt ablaufen.


Für Inhaber britischer Reisepässe, die eine Reise nach Europa planen, können sich die Regeln ändern
Wenn es zu einem No-deal-Brexit kommt, können sich die Passvorschriften für britische Staatsbürger ändern, die die EU, Island, Liechtenstein, Norwegen und die Schweiz besuchen. Das bedeutet, dass britische Staatsbürger, die eines dieser Länder besuchen wollen, Pässe erneuern müssen, die am Tag der Reise weniger als sechs Monate gültig oder älter als neun Jahre und sechs Monate sind. Reisende können auf dieser Website der britischen Regierung überprüfen, ob sie ihren Reisepass verlängern müssen.


Die Reisenachfrage sinkt
Die Nachfrage nach Reisen zwischen Großbritannien und der EU zeigt bereits Anzeichen von Schwäche. Nach Angaben der Airport Operators Association verlangsamte sich das Wachstum von 7,6 % im Jahr 2017 auf nur noch 1,3 % im Jahr 2018. Im Gegensatz dazu stieg das Passagieraufkommen auf Langstrecken außerhalb der EU um 6,7 %, verglichen mit 5,1 % im Jahr 2017.

Die Association of British Travel Agents sagt, dass ein No-deal-Brexit „sehr nachteilige“ kurzfristige Auswirkungen auf den Reiseverkehr haben wird. Die Fortschritte in der Luftfahrtbranche sind positiv, aber politische Fragen „von entscheidender Bedeutung“ sind nach Ansicht der Organisation weiterhin offen. Dazu gehören beispielsweise befristete Beschäftigungsregelungen für in der EU tätige Mitarbeiter und Steuerverbindlichkeiten.


(Quelle: move online, April 2019)

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